Aids

Abkürzung von engl. "Acquired Immune Defiency System" = Erworbenes Immunschwächesyndrom. Erreger ist das Virus HIV, das das Immunsystem zerstört. Der Nachweis einer HIV-Infektion erfolgt durch eine Blutanalyse. Die Krankheit bricht oft erst Jahre nach der HIV-Infektion (Inkubationszeit: 0,5-8 Jahre) aus und endet tödlich. Einen Impfstoff gibt es noch nicht. Das Aids-Virus kommt in Körperflüssigkeiten vor, besonders in Blut, Sperma und Scheidensekret. Es wird durch direkten Kontakt übertragen. Außerhalb menschlicher Flüssigkeiten ist es nicht lebensfähig.
Aids hat in den letzten Jahren die Sexualität entscheidend beeinflusst, da die Viren vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können und z.B. mit Sperma oder Vaginalsekret durch Schleimhautrisse (oft feinste, fast unsichtbare Wunden) ins Blut des Sexualpartners gelangen. Dies gilt vor allem für Sexpraktiken mit großem Verletzungsrisiko (z.B. Analverkehr). Einen relativ hohen Infektionsschutz bietet das Kondom.


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