BordellGebäude oder Räumlichkeit für die Prostitution . Die ersten Bordelle gab es vermutlich im antiken Athen. Eines der größten Bordells stand um 1500 in Valencia. Dort waren über 800 Freudenmädchen beschäftigt. Im 18. und 19. Jahrhundert entstanden in London und Paris die berühmten Luxus- oder Edelbordells. Bekannt ist heute die Herbertstraße in Hamburg auf St. Pauli, in deren Bordells die Prostituierten kaum bekleidet hinter Schaufenstern auf Kunden warten. Vielfach tarnen Bordells sich als Massage-, Sauna- oder Partnerclubs. Ein uraltes Erkennungszeichen vieler Bordells ist die rote Laterne, heute meist in Form roten Neonlichts. Die Prostituierten sind bei den Bordellinhabern meist angestellt und zahlen bestimmte Abgaben, die u.a. Miete sein können. Das Betreiben eines Bordells geschieht oft in rechtlicher Grauzone, wird aber von Behörden vielfach geduldet. Andere Bezeichnungen für Bordell sind: Puff, Freudenhaus, Eros-Center , Etablissement. |