Dildo

künstlicher steifer Penis, von Frauen zur Selbstbefriedigung benutzt. Auch Massagestab genannt, im Griechischen "Olisbos", im Französischen "Godemiché" (= erfreu mich selbst), im Italienischen "Diletto" (= Entzücken). Dildos aus Ton kannten bereits die alten Ägypter. In den orientalischen Harems war der Dildo sehr beliebt. Im 16. und 17. Jahrhundert gab es in Frankreich Dildos aus Glas, an die ein mit warmer Milch gefülltes Ledersäckchen gehängt wurde. Durch Drücken schoß aus der Spitze ein weißer Strahl wie ein Samenerguss. Heute bieten Sex-Shops Dildos in vielen Formen und Farben und aus unterschiedlichen Materialien an. Der batteriebtriebene Vibrator stimuliert zudem zusätzlich durch Vibrationen oder langsame Drehbewegungen.
Dildos dienen heute nicht mehr nur der Masturbation. Besonders der Vibrator gehört für viele Paare zum Liebesspiel, da die vibrierenden Bewegungen auch die erogenen Zonen der Männer reizen. Ein Dildo mit zwei Eicheln wird von manchen Lesben benutzt: Eine Partnerin schnallt ihn sich vor den Bauch und kann dann damit ihre Partnerin stimulieren.


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