
Von lat. "menstruus" (= monatlich), auch Menses, Periode, Unwohl (veralt.).
Monatliche Regelblutung bei den Frauen (übrigens auch bei einigen Säugetieren). Die Menstruation erfolgt in regelmäßigen Abständen -
ein Menstruationszyklus dauert durchschnittlich 29,5 Tage (teilweise große Schwankungen sind möglich) -, wobei unter Blutungen das Abstoßen der
Gebärmutterschleimhaut erfolgt. Im Zyklus vor der Menstruation erfolgte die "Ovulation" (Freisetzung einer reifen Eizelle).
Die erste Menstruation im Leben einer Frau - die damit geschlechtsreif ist - wird "Menarche" genannt. Sie setzt in Deutschland bei Mädchen etwa im
Alter von 13 Jahren ein (1-2 Jahre früher als im 19. Jahrhundert). Eine frühere oder spätere Menarche ist nicht ungewöhnlich. Der Zeitpunkt der
ersten Menstruation ist abhängig von ethnischen, kulturellen und klimatischen Faktoren sowie von der individuellen Konstitution der Frau. In Südeuropa
beispielsweise tritt die Menarche schon im Alter von 10-12 Jahren ein, bei Eskimofrauen erst mit 23 Jahren.
"Menopause" (von gr. "pausein" = beendigen) heißt der Zeitpunkt der letzten Menstruation, der ins "Klimakterium" (Wechseljahre)
der Frau fällt und derzeit im Alter von 45-50 Jahren stattfindet. Auch hierbei handelt es sich um einen Durchschnittswert. Auch größere Abweichungen
werden als durchaus normal angesehen.
Gegen Geschlechtsverkehr während der Menstruation ist aus medizinischer Sicht nichts einzuwenden.