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Penis
Männliches Glied, umgangsspr. u.a. auch Schwanz, Rute, Pimmel genannt. Die griech. Bezeichnung Phallus
bezieht sich meist auf das erigierte Glied. Der Penis gilt seit Menschengedenken und in allen Kulturen als Zeichen besonderer Kraft.
Die Erektion erfolgt durch einen Blutstau in den drei Schwellkörpern. Bei sexueller Erregung weiten sich die Arterien,
so dass Blut in die Schwellkörper schießen kann und den Penis hart und dick werden lässt. Bei (krankhafter) Dauererektion spricht man von
Priapismus.
Die Eichel (Penisspitze) ist die stärkste erogene Zone des Mannes. Sie ist im schlaffen Zustand des Penis von der Vorhaut (wird in manchen Kulturen
beschnitten) bedeckt.
Für das sexuelle Lustempfinden des Mannes und der Frau spielt die Penisgröße keine Rolle. Die oft verbreitete Ansicht, Männer mit großem Penis
könnten eine Frau besser befriedigen, ist wissenschaftlich vielfach widerlegt worden. Ebenso ist es unsinnig anzunehmen, dass ein großer Penis die
Zeugungskraft erhöhe. Im Penis werden keine Samen produziert, sondern beim Geschlechtsverkehr nur wie durch eine Röhre in die
Vagina der Frau "geschossen" (Ejakulation).
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Der Penis ist mit dem Ende des normalen Körperwachstums noch nicht ausgewachsen, bei manchen Männern wächst er bis zum 30. Lebensjahr weiter. Als kleinsten
Penis gibt der US-amerikanische Sexualforscher Alfred Kinsey ("Kinsey Report") 2,5 cm an.
Insbesonders junge Männer mit wenig Sexual-Erfahrung machen sich immer wieder Sorgen wegen ihres vermeintlich zu kleinen Gliedes. Aber es gibt für die
Penisgröße kein "Sollmaß"! Auch Verkrümmungen sind, solange sie nicht schmerzhaft sind, völlig normal. Es gibt auch kleine,
krumme Finger und lange, krumme Nasen, über die sich kein junger Mann sehr große Sorgen macht!
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