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Prostitution
"Gewerbliche Körperpreisgabe". Prostituierte können Männer
(z.B. Stricher) und Frauen (z.B. Callgirls, Nutten)
sein. Der Ursprung der Prostitution liegt vermutlich in kultischen Handlungen (Frauen gaben ihren Körper für die Götter hin o.ä.)
und etablierte sich später in fast allen Kulturen und Ländern. Sie war je nach Zeitgeist gesellschaftlich anerkannt, stillschweigend geduldet
oder untersagt. Doch alle Versuche, Prostitution zu verbieten, sind in allen Zeiten gescheitert.
In Deutschland und Frankreich erlebte die Prostitution im 18. Jahrhundert einen Höhepunkt in den Bordellen.
Heute zeigt sie sich in einer Vielzahl unterschiedlicher Gewerbeformen (Straße, Autobahn, Massagesalons, Sex-Clubs, als
freies Gewerbe über Kleinanzeigen u.v.m.). Teils wird sie stillschweigend geduldet, oder es ist im Einzelfall nicht beweisbar,
daß für Liebesdienste Geld bezahlt wird.
Prostitution spielt sich vielfach im Verbrechensmilieu ab. Weibliche Prostituierte haben gewöhnlich einen Zuhälter, der als Mädchenhändler
und Ausbeuter auftritt, die Mädchen aber auch vor rabiaten Freiern und anderen Zuhältern beschützt.
Eine moderne Form der Prostitution ist der Sextourismus.
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